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Erneuerbare Energien lieferten auch im Winter verlässlich Strom

mit dieser Überschrift titelt das pv-magazin.de, namentlich Petra Hannen am 26.02.21

Scheinbar müssen Journalisten heute nicht einmal mehr den Sinn eines Wortes verstehen um Sachen veröffentlichen zu dürfen.

Worum geht es? EON hat berechnet, dass in den vergangenen vier Monaten ein Ökostrom Rekord zu verzeichnen war. Auf Grund günstiger Wetterlagen gab es viel Sonne und viel Wind und in der Folge viel volatilen Strom.

Was die gute Reporterin nur nicht begriffen hat, ist die Tatsache, dass selbst ein Konzern  wie EON nicht in der Lage ist, die Sonne in der Nacht anzuschalten und den Wind auf Kommando wehen zu lassen. Und das wären die Voraussetzungen für verlässlichen Strom.

Warum diese sinnlose Volksverdummung?

Auf der Grafik nebenan sieht man ganz deutlich wie groß die Versorgungslücke ist, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, daran wird sich auch dann nichts ändern, wenn wir zu anderen Jahreszeiten eine Vollversorgung mit Wind und Sonnenstrom haben. Uns muss die Lücke interessieren und nicht der Optimalfall.

Autor: Robert Jungnischke

Differenz erneuerbare zu Verbrauch

Quelle: Agora Energiewende, ergänzt um die Klammern durch den Autor