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Winfried Kretschmann, der einzige grüne Ministerpräsident in Deutschland will die Strompreise senken…

Kretschmann dringt auf niedrigere Strompreise,

Titel aus einem Interview mit dem Merkur 10.03.21

Mein Kommentar:
Interessante Idee des Ministerpräsidenten, die leider ein paar Haken hat:
Fakt ist: Unsere Strompreise sind die zweithöchsten in Europa, nur Dänemark hat noch höhere Strompreise.
Fakt ist: Der Strompreis setzt sich aus vielen einzelnen Beträgen und Umlagen zusammen. Meint der Ministerpräsident nur den wirklichen Strompreis oder unsere gesamten Kosten.
Fakt ist, die Erzeuger regenerativer Energien, wie Sonne und Wind haben auf 20 Jahre festgelegte Einspeisevergütungen, die müssen bezahlt werden. Heute werden sie über die EEG Umlage von uns Verbrauchern bezahlt.
Woher Herr Kretschmann soll das Geld kommen, wenn die Strompreise sinken sollen?
Hier kann es sich doch wieder nur um eine Umverteilungsmaßnahme handeln.
Dann kommt dazu noch das kleine Fakt, dass die Stromerzeuger in privater Hand sind und Politiker keinen Einfluss auf die Preisgestaltung privater Unternehmen haben.
Der Strommarkt wird zwar durch die ganzen Subventionen der erneuerbaren Energieerzeuger verfälscht, letztlich gibt es trotzdem einen Strommarkt auf dem Anbieter und Käufer den Strom Handeln.
Man beachte im ersten Absatz das kleine Wort weiter welches suggeriert, dass die “Grünen” den Strom bereits gesenkt hätten. Dabei sind die Grünen genau die, die für den jetzigen Strompreis (zweithöchster in Europa) verantwortlich sind.
Ich kann nur hoffen, dass niemand mehr solchen unseriösen Versprechungen glaubt und darauf hereinfällt.
Autor: Robert Jungnischke