Wie wahrscheinlich ist der Blackout?

Bisher war das Stromversorgungssystem in Deutschland zuverlässig und sicher. Das ändert sich nun. Allein der Umstand, dass ständig Kraftwerke stillgelegt werden, nächstes Jahr das letzte Atomkraftwerk, dann bis 2038 alle Kohlekraftwerke. Diese Stromerzeugungskapazität fehlt, wenn Sonne und Wind keinen Strom liefern. Das führt laut McKinsey zu einer Unterdeckung der gesicherten Leistung in Deutschland um 40%.

Die Politik setzt auf Sonne und Wind, die bekanntermaßen nicht kontrollierbar erzeugt werden können. Backup-Kraftwerke, die für die erneuerbaren Energien einspringen könnten, wenn diese nicht produzieren, sind noch nicht einmal in der Planung.

Auch die Idee, Strom von unseren Nachbarn zu importieren wird nicht funktionieren, weil diese ebenfalls auf Grund ihrer eigenen Energiewende, weniger zuverlässigen Strom zur Verfügung haben.

Nicht ohne Grund wurde von der Politik das Thema Spitzenglättung auf die Tagesordnung gesetzt. Spitzenglättung heißt aber nichts anderes, als das uns der Strom bei Strommangel abgeschaltet werden darf.

Das BBK, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnt ebenfalls, dass wir uns auf einen Blackout vorbereiten sollen. Das österreichische Bundesheer rechnet mit einem europaweiten Blackout innerhalb der nächsten 5 Jahre.

Fragezeichen

Der Focus der Betrachtung Blackout wird oft reduziert auf die Frage nach der mathematischen Wahrscheinlichkeit. Wir haben aber keine großen Zahlen, auf die wir zurückgreifen können, wir haben vielmehr Indikatoren, die nahelegen, dass die Wahrscheinlichkeit für den Blackout steigt:

 

Einige davon sind:

  • Störungen im Stromnetz, die ein Eingreifen der Netzbetreiber erfordern, nehmen erheblich zu (annähernde Verdopplung der Vorjahreseingriffe jedes Jahr)
  • Die Komplexität nimmt schnell zu, weil immer mehr dezentrale Erzeuger und immer mehr Länder zu dem Verbundnetz dazu kommen
  • Jedes Jahr werden mehr Großkraftwerke abgeschaltet, die als Puffer für die Netzstabilität dann fehlen
  • Der Netzausbau kommt nicht voran, sodass die Verteilung des dezentral erzeugten Stromes nicht gewährleistet ist
  • In den nächsten Jahren (2021 – 2038) entsteht eine Versorgungslücke von bis zu 40%, die wir mit eigener Stromproduktion in der Dunkelflaute[1] nicht decken können
  • Ein gesicherter Import von Strom ist nicht garantiert, da unsere Nachbarländer ebenfalls in der Energiewende stecken
  • Der Stromverbrauch steigt durch die Digitalisierung weiter an (Bitcoin, IoT, Wärmepumpenheizungen, Smarthome, Internethandel etc.)

Und das sind nur die Indikatoren, die sich direkt auf die Erzeugung, den Verbrauch und das Stromnetz beziehen.

Erweitert man den Blickwinkel um Extremwetter Ereignisse, Cyberangriffe, Terror, Erdbeben, Sonnenstürme, menschliches und technisches Versagen, dann kommen da eine ganze Menge mehr Faktoren zusammen.

Meiner Auffassung nach wäre ein anderer Blickwinkel der bessere, nämlich die Frage, was passiert, wenn der Blackout eintritt?

Diese Betrachtungsweise bringt uns nämlich zum Kern und zu der Frage, können wir es uns leisten, dass der langanhaltende Stromausfall eintritt ohne das wir vorbereitet sind?

Was passiert in ihrem Unternehmen, wenn der Strom nicht die statistischen 15 Minuten wegbleibt, sondern länger. Wenn er so lange wegbleibt, dass Ihre Computer USV leer ist, die elektrischen Zugangssysteme lahmgelegt sind und ihre vielleicht vorhandene Notstromversorgung keinen Treibstoff mehr hat?

 

 WAS PASSIERT DANN?

Diese Folgen können nur in einer Einzelfallbetrachtung geprüft werden. Und sie werden erschreckend sein.

Die Tatsache, dass das Schadensereignis Blackout, also der Deutschland- oder sogar Europaweite Stromausfall noch nicht eingetreten ist, führt uns zum Verletzlichkeitsparadoxon:

 

Je sicherer ein System scheint, desto dramatischer wirkt sich ein Krisenfall aus!

An dieser Stelle kommt dann oft das Argument, „wir haben eine Betriebsausfall- und Betriebsunterbrechungsversicherung“.

Wenn der landes- oder europaweite Blackout eintritt, sind die Schäden so hoch, dass die Versicherungen vermutlich zahlungsunfähig werden.

Zumindest werden die Versicherungen spätestens dann nachfragen, wieso sie als Unternehmen keine Vorsorge getroffen haben. Die oben aufgeführten Indikatoren sind schließlich allgemein bekannt, was dazu führen wird, dass die Versicherungen den Schaden nicht oder nur teilweise bezahlen werden.

Aber was nutzt ihnen die Versicherung, wenn Ihr Unternehmen durch den Blackout so stark geschädigt ist, dass es die Zeit bis zur Auszahlung der Versicherungsprämie gar nicht mehr erlebt?

Zeitgleich wird auf die vorhandenen Sicherungssysteme wie Polizei, Feuerwehr, THW, Rotes Kreuz usw. verwiesen. Es wird jedoch nicht bedacht, dass diese Hilfsstrukturen nicht für eine Katastrophe dieses Ausmaßes gerüstet sind. Außerdem sind die Menschen, die für diese Ordnungs- und Hilfsorganisationen arbeiten, auch von der Katastrophe betroffen. Auch sie haben Familie zuhause, um die sie sich kümmern wollen.

Ebenfalls werden die vorhandenen Notfallpläne angeführt. Nicht bedacht wird, dass diese Notfallpläne nicht den landesweiten Stromausfall berücksichtigen, sondern den lokal begrenzten, bei dem Hilfe von Außerhalb möglich ist. Zudem gehen diese Notfallpläne von max. 72 h Stromausfall aus und nicht von bis zu zwei Wochen.

 

Wer muss dann die Verantwortung übernehmen?

Wollen Sie ihr unternehmen aufs Spiel setzen, nur weil auf Grundlage falscher Wahrscheinlichkeitsberechnungen der Blackout theoretisch nicht eintritt?

Ich biete Ihnen meine langjährige Erfahrung und Kompetenz als Industrieberater an und konzipiere Ihnen, ein auf Ihr Unternehmen zugeschnittenes, Blackout-Notfall- und Backup Konzept.

In welchem Verhältnis stehen mein Beratungshonorar und die daran anschließenden Vorsorgeaufwendungen zu den möglichen Schäden, die durch eine fehlende Vorsorge entstehen?

Diese Fragen können nur sie entscheiden, ich bin gespannt.

Für die weitere Vorgehensweise rufen sie mich gerne an. 02236 322 8891

[1] Dunkelflaute bezeichnet in der Energiewirtschaft den Zustand, dass Windenergie- und Photovoltaik-Anlagen in einer Region wegen Flaute oder Schwachwind und zugleich auftretender Dunkelheit, insbesondere in den Wintermonaten, insgesamt keine oder nur geringe Mengen elektrischer Energie produzieren.

Rufen Sie mich an!

Damit die Schäden für Ihr Unternehmen überschaubar bleiben, sprechen Sie mich. Wir analysieren, wie Ihr Unternehmen mit einem möglichen Blackout Szenario umgehen und wie Sie vermeidbare Schäden von Ihrem Unternehmen abwenden können.

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