Cyber Attacken und Hacker Angriffe

Der Blackout durch einen Cyber- oder Hacker Angriff.

Im Mai 2017 wurden mit dem Erpressungstrojaner WannaCry mehr als 230.000 Computer in 150 Ländern verschlüsselt. Das Ziel der Hacker war nur eine Lösegeldzahlung.

Um das immer komplexer werdende Stromnetz zu steuern, planen die Netzbetreiber, unsere Stromzähler gegen Smart Meter (kleine Computer) auszutauschen, um die vielen neuen Dezentralen Einspeiser und Verbraucher so zu steuern, dass unser Netz nicht zusammen bricht. Dies soll durch das automatische ein- und abschalten von Erzeugern und Verbrauchern geschehen.

Viele kleine dezentrale Computer sind aber viel schwerer zu überwachen, als ein großes in sich geschlossenes Kraftwerk.

Auf Grund der erforderlichen schnellen Reaktionszeit bei einer Veränderung der Netzfrequenz, werden immer mehr Automatismen geschaffen, die selbstständig auf bestimmte Entwicklungen reagieren und Stromflüsse erhöhen oder absenken sollen. Diese automatisierten Vorgänge brauchen eine starke Digitalisierung um die Menge an Ereignissen zeitnah erledigen zu können.

Diese stetig wachsende Digitalisierung führt mehr und mehr zu einer Verknüpfung von Informations- und Kommunikationssystemen. (Das Informationssystem ist z. B. die Steuerung eines Kraftwerkes, das Kommunikationssystem ist das Internet)

mögliche Auslöser für den Blackout

Und hierin liegt die große Gefahr dieser IT-Systeme.

Jedes System, welches aus der Ferne gesteuert werden kann, kann auch aus der Ferne sabotiert werden.

Wem es gelingt, in ein solches vernetztes Informations- und Kommunikationssystem einzudringen, der kann es dann nach Belieben stören oder manipulieren.

Ein weiteres Problem, viele Netzwerke sind mit anderen Netzwerken verbunden und agieren wechselseitig miteinander. So liefert das Stromnetz die Energie für das Internet, über das wiederum die Infrastruktur der Energieerzeugung gesteuert wird. Fällt die Stromversorgung aus, funktioniert auch das Internet nicht mehr.

Cyberangriffe auf Computersysteme sind mittlerweile ein Dauerzustand. Warum sollten also solche Angriffe auf die Energieerzeuger und Netzbetreiber unterbleiben?

2010 griff  der Computerwurm Stuxnet die SCADA-Systeme an. SCADA-Systeme sind die Steuerungssysteme großer Industrie- aber auch Kraftwerksanlagen. Bei diesen SCADA-Systemen handelt es sich in weiten Teilen um Standardsoftware, die zwar für die einzelnen Einsatzgebiete angepasst wird, in großen Teilen jedoch aus Standardbausteinen besteht. Was bedeutet, das sie in vielen Industrien eingesetzt wird.

Kaum auszudenken, was passiert wenn es Hackern gelingt, in eine solche Standardsoftware einzudringen und sie zu übernehmen!

Bereits 2012 ist es Cyberterroristen gelungen, genau dieses Szenario wahr werden zu lassen.

Quelle: “Bedrohung Blackout”, von T.C.A. Greilich, Kopp Verlag Seite 123

Am 23.09.2015 gelang es Hackern mit der Malware BlackEnergy bei drei ukrainischen Stromversorgern in deren Systeme einzudringen und diese zu übernehmen.

Für mehrere Stunden hatten bis zu 225.000 Menschen in 300 Städten keinen Strom.

Die Liste der Beispiele ließe sich weiter fortführen.

Auch das BBK warnt, wie im Video auf der Startseite zu sehen, gerade vor diesem Szenario!

Fazit: Die erforderliche Digitalisierung, um das immer anfälligere Stromnetz am Leben zu halten, erzeugt gleichzeitig eine enorme Verletzlichkeit des Systems, was wiederum die Gefahr eines durch einen Cyberangriff erzeugten Blackout signifikant erhöht.

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